Kalender

„Alberto Giacometti, Non riesco - oder die Einsamkeit des Apfels“
Musik Matthias Ziegler. Alberto Giacometti kehrt zurück in unsere Welt und reflektiert über sein gelebtes Leben. Er war zeit seines Lebens ein zutiefst unzufriedener Künstler, der das Scheitern als Voraussetzung für das Gelingen sah. Die aktuelle Interpretation über das Lebens von Alberto Giacometti von Andres Brütsch ist eine Erstaufführung und findet einmalig während der ArtBaselWoche im filter4 statt. Wir sind gespannt.
Do. 18.6.2026. Doors 19h. Aufführung 20h.
Barbetrieb. Platzzahl ist auf 200 Personen beschränkt.
Bitte VK nutzen:
www.ticketino.com/de/Event/18-06-2026-20-00-Uhr-Andres-Bruetsch-Stimme-Matthias-Ziegler-Floete/214256

City SALTS: Uncanny Garden
26.3 – 29.5.26
Gruppenausstellung im Rahmen der Basler Dokumentartage
Die Gruppenausstellung Uncanny Garden verwandelt City SALTS in einen atmenden Parcours – schwebend zwischen Anziehung und Unbehagen.
Die Besucher:innen begegnen puppenhaften Wesen, humanoiden Präsenzen, anthropomorphen Figuren und Manifestationen künstlicher Intelligenz. Künstlerische Formen führen sie ins Uncanny Valley, in dem zunehmende Ähnlichkeit nicht länger Nähe erzeugt, sondern Unbehagen hervorruft.
Im Uncanny Garden schlagen neue Verbindungen Wurzeln – zwischen uns und den Bildern, die wir von uns selbst erschaffen.
Uncanny Garden entfaltet sich über den gesamten Ausstellungsraum und den Garten. Zwei neue Räume werden eröffnet. Nach On Fire – Vulnerable Footage (2019) markiert diese Gruppenausstellung die zweite Zusammenarbeit zwischen SALTS und dem Festival Basler Dokumentartage.
«It’s The Real Thing – Basler Dokumentartage 5» wird unterstützt vom Swisslos-Fonds Basel-Stadt, Swisslos Basellandschaft, Pro Helvetia, der Ernst Göhner Stiftung, der Stanley Thomas Johnson Stiftung und der Christoph Merian Stiftung.
Bild © Paul Max Fischer

Timo Paris – THE LIVING LINE
13.05.–31.05.2026
Artstübli – Kunst & Kultur
Herzliche Einladung zur Vernissage: 13.05.2026, 18 Uhr
Finissage: 30.05.2026, 14 –18 Uhr
Atelier Ouverts: 31.05.2026, 10 – 18 Uhr
Im Mai wird das Artstübli – Kunst & Kultur zum temporären Atelier des Basler Künstlers Timo Paris. Während seines Aufenthalts arbeitet Paris täglich vor Ort an einer großformatigen Zeichnung im Maßstab des Ausstellungsraums und öffnet seinen Arbeitsprozess für Besucher. Der Kunstraum verwandelt sich damit über mehrere Wochen hinweg in ein lebendiges Arbeitsumfeld, in dem Zeichnung als zeitbasierte und körperliche Praxis erfahrbar wird. Die Arbeit entsteht im Zusammenhang mit seinem langfristigen Projekt The Living Line. Darin versteht Paris Zeichnung als Bewegung, Spur und soziale Form. Ausgangspunkt ist seine künstlerische Praxis zwischen Breaking, performativer Forschung und Zeichnung. Körperliche Bewegung wird zur Linie übersetzt und Linien wiederum werden zu Ausgangspunkten neuer Begegnungen, Kooperationen und Transformationen. Zeichnung erscheint hier als offener Prozess, der sich über Orte, Menschen und Zeit hinweg weiterentwickelt. Während seines Aufenthalts ist Timo Paris an den meisten Tagen anwesend. Besucher sind eingeladen, den Entstehungsprozess der Arbeit mitzuerleben und Einblick in seine Arbeitsweise zu erhalten. Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind sogenannte City Drops. Dabei setzt der Künstler kleinere Zeichnungen im öffentlichen Raum aus und bringt sie in Umlauf. Menschen, die diese Arbeiten finden, werden Teil eines wachsenden Netzwerks, das die Zeichnungen weiterträgt, dokumentiert und durch ihre Zusammenführung neue Generationen entstehen lässt. So entfaltet sich The Living Line als kollektiver Prozess innerhalb der urbanen Öffentlichkeit.
An den meisten Tagen arbeitet der Künstler vor Ort zwischen 9:00 – 16:00 Uhr, Besucher:innen können während dieser Zeit vorbeikommen und seinen Arbeitsprozess direkt im Atelier beobachten.
Als Teil des Begleitprogramms finden öffentliche Tanzsessions statt. Diese offenen Treffen bieten die Möglichkeit, Tänzer aus der lokalen Breaking-Szene kennenzulernen, gemeinsam zu trainieren oder zuzuschauen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Öffentliche Tanzsessions (je 18:00–21:00 Uhr):
19.05.2026
21.05.2026
26.05.2026
28.05.2026
Im Rahmen der Atelier Ouverts am 31.05. präsentiert Timo Paris die während seines Aufenthalts entstandenen Arbeiten und gibt Einblick in die Weiterentwicklung seines Projekts vor Ort.
Timo Paris arbeitet an der Schnittstelle von Tanz und bildender Kunst. In seiner multidisziplinären Praxis untersucht er die Beziehung zwischen Körper, Raum und Wahrnehmung und verbindet Medien wie Bewegung, Zeichnung, Film, Fotografie und Skulptur. Paris studierte Freie Kunst an der HGK FHNW (BA 2020, MA 2024). Seine Arbeiten wurden international gezeigt, unter anderem bei MAINTENANT in Marfa (Texas), im HANGAR in Lissabon, im Kunsthaus Baselland, in der Fondation Beyeler sowie auf der LISTE Art Fair Basel. Neben seiner Ausstellungstätigkeit ist Paris als Performer und Vermittler aktiv und engagiert sich seit 2019 im Mentorship-Programm der Flavour Crew Basel, wo er generationsübergreifenden Austausch innerhalb der Hip-Hop-Kultur fördert.

VIATORE von Andre Willi (FLURE)
19.1 – 1.6.26
Oslo-Strasse 10, 4142 Münchenstein (Freilager-Platz)
Es werden Spuren aus Pinselstrichen gelegt – ein „Kalligrafisches Seismogramm“ der Klänge aus dem gleichnamigen Musikstück von Peteris Vasks.
Viatore erzählt die Geschichte eines Wanderers, der die Welt betritt, heranwächst, sich entwickelt und verliebt, schließlich eine gewisse Reife erlangt und die Welt wieder verlässt. Der „Wanderer“ bricht durch das Mauerwerk in den Korridor der Oslo-Ateliers, geht in ihm ein Stück entlang, lebt sein Leben und verschwindet wieder durch die andere Wand des Korridors in die Unendlichkeit des Kosmos.
Freitag, 19.1. 13 bis 14 Uhr (nach dem Meet & Eat in der Cuisine Mondial) – gemeinsames Durchschreiten der Flure mit Andre Willi und Kaffee & Kuchen
Samstag, 20.1. 18 bis 19 Uhr (gemeinsam mit „The Others“ in der Cuisine Mondial) – Gespräch im Gang mit Andre Willi und Apéro
Danach ist die Arbeit in unseren Fluren auf unbestimmte Zeit zu sehen.
Kuratiert von Axel Töpfer, axel@sirenen.name

REWRITING REGION
20.3 – 5.6.26
Was bedeutet Regionalität? Wie setzt sich eine Region zusammen, wenn wir die vielfältigen Geflechte aus Migration, Erinnerung, Sprache, sozialen Beziehungen und historischen Verschiebungen mitdenken? Dann lässt sie sich nicht länger auf einen geografischen Ort eingrenzen, sondern entfaltet sich als bewegliches Gebilde. Welche Geschichten wir über «unsere» Region erzählen, was dadurch sichtbar, wer unsichtbar gemacht wird, um diese und weitere Themen kreist der Workshop.
Die Workshopabende finden im Literaturhaus Basel statt und werden jeweils von der Autorin Eva Seck und einem:einer Künstler:in geleitet. Die Künstler:innen geben thematische und inhaltliche Inputs. Davon ausgehend entwickelt Eva Seck Schreibimpulse, die in den Workshops bearbeitet werden. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, aufbauend auf den Schreibworkshop einen Zine-Workshop von dem semi-anonymen queeren Kollektiv Q.U.I.C.H.E im Kunstraum DOCK zu besuchen. Die Teilnahme am Zine-Workshop ist optional.
Die Ergebnisse der Workshopreihe werden Teil einer Ausstellung im DOCK sein, die vom 27.06. bis zum 24.07. in den Schaufenstern von DOCK zu sehen sein wird. An der Vernissage findet im DOCK eine kleine Lesung aus den entstandenen Texten statt.
ANMELDUNG
Direkt über das Anmeldeformular oder info@literaturhaus-basel.ch / telefonisch unter +41 (0)61 261 29 50
KOSTEN
CHF 10*
* Wenn es Ihnen nicht möglich ist, die Kursgebühren zu entrichten, legen Sie der Anmeldung bitte ein max. 1-seitiges Motivationsschreiben bei, in dem Sie erläutern, was Sie an dem Thema «ReWriting Region» interessiert und wie sie sich schreibend damit auseinandersetzen wollen.
ANMELDESCHLUSS
Donnerstag, 4. März 2026
Mitwirkende und Biografien:
Kursleitung, Autorin: Eva Seck
Kursleitung, Künstlerin: Monika Dillier
Kursleitung, Künstlerin: Ana Vujić
Kursleitung, Künstler: Akwasi Glenn Asumadu
Zine-Workshop: Q.U.I.C.H.E. Kollektiv
Programme
Fr. 20. März – Fr. 05. Juni: WORKSHOP
Eine Workshopreihe mit Eva Seck, Monika Dillier, Ana Vujić und Akwasi Glenn Asumadu und dem Q.U.I.C.H.E. Kollektiv
Fr. 20. März, 19.00-21.00 Uhr: SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL
mit Eva Seck und Monika Dillier:
Bestehende Kurztexte, Medienbilder und persönliches Material von Monika Dillier bilden einen Ausgangspunkt, um Migration in Verbindung mit Geschlechterrollen kritisch zu reflektieren.
Fr. 24. April, 19.00-21.00 Uhr: SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL
mit Eva Seck und Ana Vujić:
An diesem Abend werden persönliche Geschichten zu Migration, Mobilität und Alltagserleben im Hier und Dort erkundet und die Vielfalt der transnationalen Biografien der Anwesenden sichtbar gemacht.
Fr. 29. Mai, 19.00-21.00 Uhr: SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL
mit EVA SECK und Akwasi Glenn Asumadu:
Akwasi Glenn Asumadu stösst eine Auseinandersetzung mit Alltagsnarrativen Schwarzer Communities in Basel an. Dabei wird erfahrbar, wie Zugehörigkeit, Migration und regionale Identitäten durch persönliche Perspektiven neu verhandelt werden können.
Fr. 05. Juni, 16.00-19.00 Uhr: ZINE-WORKSHOP IM DOCK
Zusammen mit Teilen des Q.U.I.C.H.E. Kollektivs, das Zines als ein wichtiges Medium in seiner eigenen Arbeit verwendet, können die Teilnehmenden die Möglichkeiten von Zines entdecken und bekommen Anregungen zum Gestalten von kleinen Publikationen.
Fr. 26. Juni, 19.00 Uhr: VERNISSAGE

The Shame Show
Anjesë Dellova
@anjesadellova
08.05—05.06.2025
Opening Friday May 8, 6–12pm.
with a text by Manuela Morales Délano @manuza

Die Ausstellung möchte das Flüchtige festhalten und etwas komponieren, dass unseren Emotionen und Gedanken gerecht wird. Wenn räumliche Beständigkeit auf akustische Vergänglichkeit trifft, wenn ein unmittelbares, simultanes und bleibendes visuelles Erlebnis mit zeitlichen Schallwellen verschmilzt – wie verändert das meine visuelle Wahrnehmung oder mein Hörverhalten?
Die physischen Kompositionen werden von flüchtigen Kompositionen begleitet; Farbe, Raum und Form verschmelzen zu einer Symbiose mit Rhythmus, Melodie und Tonhöhe.
Mit Malereien von: Juliette Berger, Stellar Meris, Ivan Mitrović, Leah Nehmert, Linus Weber. Mit Audiarbeiten im Raum von: π, geo, Herr Herrli, infinideaux, Birgit Kempker, XOXO MIRO, Eva Pandora. Mit DJ-Sets von: avia, Mama YEN. Mit einem Auftritt von: OIOX
Kuratiert von: Lysann König
in Zusammenarbeit mit: Pam Meyer
Flyer: Linus Weber

druckwerk as machine imaginaire
A generative printmaking workshop
Inspiriert von der aktuellen Vera Molnár-Ausstellung Möglichkeiten im Kunstmuseum Basel wird "druckwerk" zur Maschine. Die Workshop-Teilnehmer sind die arbeitenden Komponenten, die eine Reihe von Schritt-für-Schritt-Anweisungen ausführen, um einzigartige und unvorhersehbare Ergebnisse zu erzielen. Einschränkungen, kontrollierte Veränderungen und Zufallselemente werden mit traditionellen analogen Drucktechniken ins Spiel gebracht, um Variationen, Überraschungen und Entdeckungen zu erforschen.
Samstag, 9. Mai und Sonntag 7. Juni 2026, 11–16 Uhr, CHF 120
Druckwerk Basel /Warteck pp
Kursleitung: Lucinda Tanner
Kurssprachen: Deutsch/Englisch
Anmeldungen an office@druckwerk.ch
Anmeldeschluss: 6. Mai 2026

Katharina Rüll
WASTELAND
24. Mai – 14. Juni 2026
In der Ausstellung “Wasteland” verwandelt sich die FABRIKculture in eine surreale Welt. Hier trifft die klassische Landschaftsdarstellung auf Stilmittel des Science-Fiction. Inspiriert von der umliegenden Landschaft, dem Grenzgebiet zwischen Allschwil und Hègenheim, kreiert Katharina Rüll eine Szenerie, die zum Träumen, aber auch zum Nachdenken anregt. Für ihre Installation verwendet die Künstlerin auf Wanderungen durch das Grenzland gesammelten Abfall, meist Styroporteile. So erinnern uns ihre künstlichen Landschaften daran, wie unser Abfall oft unwiderruflich mit der Natur verschmilzt. Die melancholisch-romantische Atmosphäre verzaubert und verstört zugleich.
Guided Tours
Samstag, 6. Juni 2026 I 15 Uhr I Katharina Rüll (Führung auf deutsch)
Sonntag, 7. Juni 2026 I 15 Uhr I Clément Stehlin (Führung auf französisch)
Performance Programm
Samstag, 30. Mai 2026 I 15 Uhr I Katharina Rüll
Sonntag, 31. Mai 2026 I 15 Uhr I Imma
Öffnungszeiten:
Samstag & Sonntag 11–18 Uhr
FABRIKculture
60 Rue de Bâle, 68220 Hégenheim, Frankreich

ALIVE! Contemporary Printmaking
Während der wichtigsten Kunstwoche des Jahres aktiviert druckwerk print and art seine Räumlichkeiten, um die Bedeutung der Druckgrafik in der zeitgenössischen Kunst zu unterstreichen. Im Werkraum Warteck pp (dem langjährigen Standort der Liste Art Fair) präsentiert ALIVE! ein Programm, das beweist: Druckgrafik ist lebendiger und relevanter denn je.
Programm-Highlights
Centre for Print Research (CFPR): Die University of the West of England präsentiert experimentelle Editionen an der Schnittstelle von Kunst, Robotik, Glas und Keramik. Ein Fokus liegt auf dem Projekt „Allyship“ von Angie Butler, das den Buchdruck als kritische Praxis von heute untersucht.
The Racket Club + Altherr/Weiss: Das Zürcher Designstudio Altherr/Weiss verwandelt das industrielle Erbe des Warteck in eine immersive, ortsspezifische Installation.
Edition 'POW!': Live-Kollaborationen zwischen Schweizer und internationalen Künstlern (u. a. Zeynep Deniz Çalışkan, Lucinda Tanner), die auf spielerische und experimentelle Weise die Energie des Moments einfangen.
Dienstag, 16. Juni, Vernissage 15 – 19 Uhr
Mittwoch, 17. Juni, Öffnungszeiten 11 – 17 Uhr
Donnerstag, 18. Juni, Öffnungszeiten 11 – 17 Uhr
druckwerk Basel
Werkraum Warteck pp
2nd floor, Burgweg 7, 4058 Basel
www.druckwerk.ch
office@druckwerk.ch
Eintritt frei

Roman Selim Khereddine
25.04.2026–20.06.2026
Opening: 25.04.2026, 18h

Human Song – Was uns zusammenhält
Eine Kooperation von BelleVue und Staatsarchiv Basel-Stadt,
initiiert von der Christoph Merian Stiftung
Sonntag, 22. März bis Sonntag, 21. Juni 2026
Im Innenraum: BelleVue – Ort für Fotografie, Sa + So, 11 – 17 Uhr
An den Aussenorten: Matthäuskirche, Kaserne und Innenhof Staatsarchiv
Zeitgenössische FotografInnen:
Stephanie Meier und Rut Himmelsbach
Historische Fotografen, 1902–1990:
Hans Bertolf, Lothar Jeck, Rolf Walter Jeck, Foto Jeck, Alfred Kugler, Fotoarchiv Wolf
Vernissage
Samstag, 21. März, 17 Uhr
Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag, 11 bis 17 Uhr

Maria Netter, die vor allem als einflussreiche Basler Kunstkritikerin bekannt ist, hat von den 1950er bis in die 1970er Jahre Ausstellungen in der Schweiz mit ihrer eigenen Kamera festgehalten. Ihre ehrlichen, intuitiven Schwarz-Weiß-Bilder sind mehr als nur eine Dokumentation, sie bieten einen sehr persönlichen Blick auf die Kunst im Raum. Diese Ausstellung zeigt Netters „Ausstellungsansichten“, in denen Komposition und Atmosphäre über die traditionelle Fotografie hinausgehen. Die Betrachter erleben eine immersive Inszenierung, in der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen und die Frage aufgeworfen wird, wie Kunst in der heutigen bildbestimmten Welt erfasst und konsumiert wird.
Kuratiert von Diogo Pinto
Bild: Maria Netter: Werke von Albert Schilling im Schweizer Pavillon, Biennale von Venedig. 1962 Schwarz-Weiss-Fotografie © Maria Netter, SIK-ISEA, Zürich, Courtesy Fotostiftung Schweiz
- 13.06.2026, 16:00: Führung

Pavel Aguilar, Dunja Herzog, Jan Engels, Sibylle Hauert, David Jacques, Dorota Lukianska, Cora Piantoni, Jan Van Oordt, The New Liquidity
Portheads and Riverbedsverbindet lokale Gemeinschaften und internationale Perspektiven, um Basels Rolle als Handels- und Kulturknotenpunkt zu beleuchten. Das Projekt bringt Künstler*innen aus der Schweiz, Deutschland, England und Schweden zusammen, um die Geschichte des Basler Hafens und seine gegenwärtige Situation zu untersuchen. Das Projekt begann im Mai 2025 mit einem Workshop aus Stadtspaziergängen und Artist Talks und wird in ein Ausstellungsformat überführt. Im Dialog mit Hafenarbeiter*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen entsteht ein Austausch über die soziale und wirtschaftliche Umnutzung der Hafenareale. Portheads and Riverbeds lädt Besuchende und Teilnehmende ein, über ihr Verhältnis zu Land und Wasser, lokalen Identitäten und weltweiten Bewegungen nachzudenken.
Kuratiert von: Giulia Busetti, Gabriel N. Gee, Cora Piantoni und TETI Group.
- 09.05.2026, 18:00—22:00: Vernissage
- 10.05.2026, 11:00—13:00: Künstler*innen-Gespräch
- 06.06.2026, 11:00: Spaziergang
- 06.06.2026, 14:00—17:00: Mobiles Chemiemuseum
- 17.06.2026, 16:00: Launch TETI Journal: Hybrid Marines
- 17.06.2026, 18:00: UTC & the Maritime
- 17.06.2026, 19:00: Café de la marine
- 21.06.2026, 16:00—18:00: Finissage

Ausstellungsdauer: 6.–26.06.2026
Vernissage: 05.06.2026, 18:00 Uhr
Finissage: 26.06.2026, 18:00 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag ab 18:00 Uhr
während Art Basel: (15.–21.06.2026): täglich ab 18:00 Uhr
Ort: Eisenbahnweg 17, 4058 Basel
Beteiligte:
Markus Aebersold, Joana Amora, Sonia Andrews, Niculin Barandun, Franziska Baumgartner, Clément Bedel, David Berweger, Arnaud Bostelmann, Casa Antillón, Weiyu Chen, Mariejon de Jong-Buijs, Liese Demol, Oskar Emmrich, Franka Frankowska, Matthias Frey, Susi Hinz, Michèle Janata, Dominique Jehle, Adrien Jutard, Selina Koch, Lena Laguna Diel, Pierre Marmy, Adrià Martínez Maldonado, Thomas Martin, Jeannette Mehr, Łukasz Moroz, Amelia Mroczkowska, Anouk Neyens, Katrin Niedermeier, Joan Pallé, Timo Paris x Artstübli, Tomasz Pobiedziński, Kate Robinson, Luka Rumor, Daniel Ruprecht, Aleksey Shchigalev, Leah Studinger & Raphael Reichert, St.Poz, Zina Vaessen, Vincent Wikström, Arthur Wilkens, Linda Wunderlin, Kaito Yamamoto-Ran, Somin Yoo, Jack Zhang
Kuratiert von:
CienCień
Gefördert durch den Swisslos-Fonds Basel-Stadt und die Christoph Merian Stiftung (CMS)
Materialsponsor: OFFCUT

KOSTAS MAROS – Traces of Absence
Herzliche Einladung zur Vernissage: Donnerstag, 04. Juni, ab 18 Uhr
Art Basel Event: Dienstag, 16. Juni, ab 18 Uhr
Finissage: Samstag, 27. Juni, 14 – 18 Uhr
Artstübli – Kunst & Kultur, Steinentorberg 28, 4051 Basel
Öffnungszeiten: DO/FR: 11 – 18 Uhr, SA: 14 – 18 Uhr
Art Basel Woche: 15. – 20. Juni, täglich von 11 – 18 Uhr
In seiner Ausstellung Traces of Absence im Artstübli – Kunst & Kultur bringt Kostas Maros die beiden fotografischen Serien Myths of Everyday Life und Cicatrice zusammen. Beide Werkgruppen kreisen um die Beobachtung, dass Landschaften oft am deutlichsten durch das sprechen, was nicht mehr sichtbar ist. Maros’ Fotografien zeigen Menschen selten direkt. Stattdessen machen sie subtile Spuren menschlicher Präsenz sichtbar, die sich in alltäglichen wie auch in durch industrielle Eingriffe geprägten Landschaften eingeschrieben haben. Künstliches Licht, Zäune, Objekte oder präzise geschnittene Steinoberflächen verweisen auf Handlungen, die bereits stattgefunden haben, jedoch nur fragmentarisch lesbar bleiben. Vor dem Hintergrund des Anthropozäns erscheinen Landschaften zugleich vertraut und transformiert.
Weitere Informationen: kostasmaros.com/de/works

Shifting Matters
21.3 – 28.6.26
Was bleibt, wenn alles in Bewegung ist? In der Gruppenausstellung Shifting Matters gehen Vanessa Billy (*1978), Maya Bringolf (*1969), Jannik Giger (*1985) und Zimoun (*1977) der Frage nach, wie wir uns in der heutigen Welt zu unterschiedlichen Materialien, Umwelten und zueinander verhalten. Ihre Arbeiten laden dazu ein, Wandel und Bewegung als fortlaufende Prozesse zu erleben, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden.
Die vier Künstler:innen setzen jeweils unterschiedliche Schwerpunkte: Bringolf arbeitet mit Assemblagen aus gefundenen und recycelten Materialien; Billy untersucht die Verbindung zwischen Körper und Erde; Zimoun übersetzt Bewegung und Rhythmus in akustische Resonanz; und Giger erforscht Transformation durch Klang, Geste und Bild.
Gemeinsam schaffen ihre Werke ein vielschichtiges Zusammenspiel von Formen, Klängen und Wahrnehmungen, in dem Instabilität, Erneuerung und das Potenzial kontinuierlicher Veränderung erfahrbar werden.
Kuratiert von Patrizia Keller (Direktorin, Kunstraum Baden) und Chantal Molleur (Mitgründerin und Chefkuratorin, White Frame).
Informationen und Veranstaltungen
Eröffnung:
Freitag, 20. März 2026
18:30 Uhr Türöffnung
19:00 Uhr Begrüssung durch Steffi Kessler, Stadträtin
Einführung in die Ausstellung durch Patrizia Keller, Direktorin des Kunstraum Baden, und Chantal Molleur, Mitgründerin und Chefkuratorin von White Frame
Art at Noon:
Donnerstag, 26. März, 12:00 Uhr
Kinderworkshop «Formen und Verwandeln»:
Donnerstag, 16. April, 14:00 Uhr
Screening:
Donnerstag, 23. April, 19:00 Uhr
Ein Kurzfilmprogramm, kuratiert von Chantal Molleur
Musikperformance – HOAX Quartet:
Samstag, 2. Mai, 17:00 Uhr
Das HOAX Quartet präsentiert RELIC, sein neues Programm für vier E-Gitarren, darunter eine Komposition von Jannik Giger.
Internationaler Museumstag
Kinderworkshop «Formen und Verwandeln»:
Sonntag, 17. Mai, 14:00 Uhr
Artist Talk:
Donnerstag, 28. Mai, 18:30 Uhr
Vanessa Billy, Maya Bringolf und Jannik Giger im Gespräch mit den beiden Kuratorinnen
Art at Noon:
Mittwoch, 10. Juni, 12:00 Uhr
Kuratorinnenführung:
Sonntag, 28. Juni, 14:00 Uhr
Ausstellungsrundgang mit beiden Kuratorinnen

2026 – making of invitro no 37 – iactatio
“iactatio” Ein Münzwurf für die Götter
Topics:
Opfergabe, Gnade, Zukunft, Meritokratie
Kontext:
Glaube, Aberglaube, Altertumswissenschaft, Leistung als moralische Grundlage
Material:
Stempelfarbe Gold und Silber, 3 Stempel
Referenzen:
– “Gegen die Merokratie” (republik)
– Uni Basel – “iactatio” (Ein Münzwurf für die Götter)
– Ren – “Money Game” (Official Music Video Part 3)
2026 EINVIERTELJAHRHUNDERT
Vor 25 Jahren, im Jahr 2001, gründete der Konzeptkünstler NIEL THALER das Projekt INVITRO.
Er bespielt damit den seit je her kleinsten Offspace der Stadt. Jährlich ein bis zwei Projekte realisiert Thaler selbst in einer ehemaligen Restaurantvitrine in der Gerbergasse. Klein im Format, jedoch rund um die Uhr für Passanten in der Innenstadt zugänglich, gestalten sich die unterschiedlichen, stets thematisch geprägten Ausstellungen. Jedes Projekt startet quasi bei Null und einzig die Grösse der Installationen wird durch den Ort bindend vorgegeben. Bei invitro liegt der Schwerpunkt auf Kontinuität und einer vielseitigen Formensprache.
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invitro no 37 - iactatio
Gerbergasse 24, 4001
Dauerausstellung

Booth H121
Hebel_121 präsentiert anlässlich der Art Basel eine Verkaufsausstellung mit Arbeiten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die in den letzten fast 30 Jahren im Kunstraum ausgestellt haben.
Vernissage:
SA 13. Juni 2026 ab 16 Uhr
Dauer:
SA 13. Juni - 8. August 2026
Offen:
SA 16–18 Uhr und nach Vereinbarung
Während Art Basel jeden Tag ab 16 Uhr und nach Vereinbarung.
Douglas Allsop ● Valerie Arber ● Julia Bünnagel ● Julian Dashper ● Steven Day ● Michèle Degen ●
Saeko Ehara ● Shuhei Fukuda ● Daniel Göttin ● Billy Gruner ● Naoki Hotta ● Akio Igarashi ● Alan
Johnston ● Sarah Keighery ● Jeremy Kirwan-Ward ● Saori Kuno ● Rossana Martinez ● Yuka Miyazaki ●
Olivier Mosset ● John Nixon ● Yukiomi Ogai ● Kenzo Onoda ● Yasuko Otsuka ● Trevor Richards ●
Michael Rouillard ● Sasaki ● Alfons Schilling ● Kate Shepherd ● Helen Smith ● Melissa Staiger ●
Takashi Suzuki ● David Tremlett ● Jan van der Ploeg ● Lukas Veraguth ● Eiji Watanabe ● Kenji Yanagi